Der Gambia – Ursprünge (zu Land)

Ausflug

Preis ab

109 EUR

Dauer

9hrs

Reisezeit

Das ganze Jahr buchbar

Mindestanzahl

0 reisende

Buchungscode

AF-BLJ3


Machen Sie eine Reise in die Vergangenheit, während Ihre Tour Sie durch fünf Jahrhunderte Geschichte führt. Im Fokus stehen der Sklavenhandel und der Gambier Kunta Kinteh, der im 18. Jahrhundert versklavt wurde.
  • Fahrt ins Inland von Gambia.

  • Entdecken Sie die Geschichte des Sklavenhandels in Gambia.

  • Erfahren Sie mehr über Kunta Kinteh, den Gambier, der als Sklave nach Amerika verschleppt wurde.

  • Fahren Sie auf die Insel Kunta Kinteh Island, die für den Sklavenhandel eine entscheidende Rolle gespielt hat.


Sie fahren mit der Banjul-Barra-Fähre zum Nordufer. Nach etwa einer Stunde Fahrt mit der Fähre erreichen Sie Barra und steigen in unser Fahrzeug um.

Über eine holprige Straße fahren Sie durch kleine Dörfer und erreichen nach etwa einer Stunde Juffureh Albreda am Nordufer des Mündungsgebiets des Gambia.

Hier besichtigen Sie den Freiheitsfahnenmast und ein Sklavenmuseum. Zur Zeit der Sklaverei war Albreda ein französischer Handelsposten. Es gibt hier auch eine Kirche, bei der es sich um das erste von den Portugiesen in Westafrika errichtete Gotteshaus dieser Art handelte. Wir halten hier hauptsächlich, um zu erfahren, wie der Freiheitsfahnenmast entstanden ist, der seit 1970 eines der wichtigsten Nationaldenkmäler ist.

Von hier aus geht es weiter nach Juffureh, dem Heimatdorf des berühmten Sklaven, der in der Mitte des siebzehnten Jahrhunderts verschleppt wurde: Kunta Kinteh. Auf ihm basiert der Bestseller Wurzeln (Roots) von Alex Haley, der die Ursprünge des transatlantischen Sklavenhandels beleuchtet.

Dann folgt der Höhepunkt dieser Tour: ein Besuch beim Kinteh-Clan. Auf dem Weg zurück zum Boot machen wir Halt am Museum, das über 400 Jahre des Sklavenhandels zurückverfolgt, der maßgeblich zur Dezimierung der Bevölkerung des Kontinents beigetragen hat.

Nach dem Rundgang fahren Sie mit einer Piroge 3 Kilometer über das Meer nach Kunta Kinteh Island (ehemals James Island). Diese Insel spielte für den Sklavenhandel eine entscheidende Rolle. Sie liegt etwa 3 Kilometer vom Dorf Albreda entfernt. Auf dieser winzigen Insel, die einst sechs Mal größer war als heute, wurden Sklaven maximal zwei Wochen festgehalten, bevor man sie nach Goree Island verschiffte. Besonders erwähnenswert ist der einzig verbliebene von ursprünglich 14 Kerkern, die durch Erosion und durch eine Schießpulverexplosion in der Mitte des 18. Jahrhunderts vernichtet wurden. Die Kerker wurden benutzt, um Sklaven zu bestrafen, die gegen den Sklavenhalter rebellierten. Um ihre Moral zu brechen, wurden sie in Ketten gelegt und erhielten nur eine Mahlzeit am Tag.

Nach der Besichtigung dieser historischen Sehenswürdigkeit der anderen Art fahren Sie zurück ins Dorf, um dort ein Mittagessen in einem lokalen Restaurant einzunehmen, bevor Sie schließlich nach Barra zurückkehren, um die Fähre nach Banjul zu nehmen.

Praktische Informationen

Praktische Informationen:

  • Sprache: Englisch.

  • Inklusive: Salat, Hühnchen-Yassa, Reis, Domoda, Chips, regionales Obst.

  • Hinweise/Anforderungen: Wettergemäße Kleidung und bequeme Wanderschuhe.

  • Fußweg: Eben.

  • Für Rollstuhlfahrer geeignet: Nein.