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Stykkishólmur: Ein weiterer umweltfreundlicher Ort

Stykkishólmur ist eine Stadtgemeinde, deren Bewohner freundschaftlich miteinander verbunden sind. Auch wenn der Ort bereits mehrere hundert Jahre alt ist, handelt es sich um ein modernes Städtchen mit einem Energieplan, der für andere isländische – und europäische – Orte in Zukunft wegweisend sein könnte.

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Mit einer Bevölkerung von 1.150 ist Stykkishólmur ein kleiner, aber geschäftiger Ort im Westen von Island. Er entstand Ende des 16. Jahrhundert als Handelsplatz. Einige Häuser aus dieser Zeit haben die Jahrhunderte überdauert, doch die überwiegende Bebauung sind heute Einfamilienhäuser aus den 1960er- und 1970er-Jahren. Außerdem gibt es noch eine Kirche, eine 9-Loch-Golfanlage sowie einladende Restaurants und Cafés. Ganz gleich, wohin man schaut, es gibt immer noch mehr zu entdecken. Diese fünf Dinge sollten Sie über Stykkishólmur wissen.

1. Die größte Attraktion des Ortes ist der heilige Berg Helgafell.

Wie der Name schon sagt, handelt es sich um einen wichtigen Berg. Er ist gut 73 Meter hoch und vom Gipfel haben Sie eine ausgezeichnete Sicht auf die Breidafjordur-Bucht. Die Legende besagt, dass diejenigen, die sich bei der ersten Besteigung weder umdrehen noch sprechen, drei Wünsche offen haben (vorausgesetzt, sie schauen nach Osten und halten ihre Wünsche selbstverständlich geheim).

2. Die Museen in Stykkishólmur sind immer einen Besuch wert.

Die drei Museen in Stykkishólmur sind alle einen Besuch wert. Die meisten Besucher zieht das Vulkanmuseum an. Leider befindet es sich nicht in einem Vulkan, besitzt jedoch eine beeindruckende Kunstausstellung und Objekte zum Thema Vulkane und Vulkanausbrüche. Geleitet wird es vom altehrwürdigen Vulkanologen Haraldur Sigurðsson und jeden Tag finden verschiedene Vorträge statt.

Dann gibt es noch das Norska Húsið („Norwegisches Haus“). Das 1832 ursprünglich aus norwegischem Holz erbaute Museum präsentiert zahlreiche Artefakte aus dem 19. Jahrhundert und erlaubt einen kleinen Einblick in das Leben in Stykkishólmur zur damaligen Zeit.

Vergessen Sie auch die Wasserbibliothek nicht, eine ehemalige Bücherei, in der Roni Horns Kunstinstallation mit 24 Wassersäulen ausgestellt ist. Jede der Säulen stammt von einem anderen isländischen Gletscher.

3. Stykkishólmur nutzt Erdwärme.

Im Rahmen von Islands grüner Energierevolution nutzt der Ort Erdwärme. Erzeugt wird diese Energie von den vielen Vulkanen in der Nähe. Sie wird nutzbar gemacht und den Bewohnern über Reykjavik Energy (einem Elektrizitätswerk in der Hauptstadt von Island) zur Verfügung gestellt. Doch nicht nur das: Stykkishólmur wurde auch als eine der ersten europäischen Städte als „EarthCheck“ zertifiziert.

4. Der trockenste Monat ist der Juni.

Trotz der erheblichen Mengen an Regen hat Stykkishólmur ein recht gemäßigtes Klima. Wenn Sie hierher reisen möchten, sollten Sie das am besten im Juni tun, wenn der Niederschlag im Durchschnitt nur etwa 4 Zentimeter beträgt. In den anderen Monaten ist es deutlich nasser: Im Oktober liegt die Niederschlagsmenge mit über 9 Zentimetern am höchsten. Die Temperaturen im Sommer betragen etwa 10 °C, während sie im Winter bis auf knapp –4 °C fallen können.

5. In Stykkishólmur können Sie sich bei einer Bootsfahrt wie ein Fischer fühlen.

Sie können Papageitaucher und Robben beobachten, die sich im Meer tummeln, oder an einer geführten Vogelbeobachtung teilnehmen, die von einer Verkostung frischer Jakobsmuscheln gekrönt wird. Fischen Sie Kabeljau und Seelachs, lassen Sie ihn filetieren und bereiten Sie ihn dann zu Hause zu. Mit etwas Glück erspähen Sie noch andere Exemplare der isländischen Tierwelt.

Stykkishólmur ist eine Stadtgemeinde, deren Bewohner freundschaftlich miteinander verbunden sind. Auch wenn der Ort bereits mehrere hundert Jahre alt ist, handelt es sich um ein modernes Städtchen mit einem Energieplan, der für andere isländische – und europäische – Orte in Zukunft wegweisend sein könnte.

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